Die Skoliose-Therapie nach Schroth

Katharina Schroth (1894-1985) entwickelte ihr Dreidimensionales Therapiekonzept um 1920, weil sie selbst an einer Skoliose erkrankt war und diese versuchte zu behandeln. Ihre Tochter, Christa Lehnert-Schroth und ihr Enkel Hans Rudolf Weiß, entwickelten dieses Konzept weiter.

spontane Haltung

Korrektur der
oberen Wirbelsäule

Korrektur der
unteren Wirbelsäule

Eine Skoliose ist eine seitliche Verschiebung (Lateralflexion) sowie eine Verdrehung (Rotation/Torsion) der Wirbelkörper von der Längsachse. Bei der Schroth-Therapie wird diese Dreidimensionalität berücksichtigt. Ziel ist es, eine aktive und optimale Aufrichtung der Wirbelsäule zu erreichen, einerseits durch korrigierende Übungen, andererseits mithilfe von speziellen Atemtechniken. Durch ein individuell entwickeltes Hausübungsprogramm trainiert der Patient, seinen Körper besser wahrzunehmen und sich selbst zu korrigieren.

Körperübungen nach Padovan
Ein Übungsprogramm, das sich an der Entwicklung des Kindes im 1. Lebensjahr orientiert: Bewegung, Sprache und Koordination werden gleichermaßen beansprucht und gefördert. Die Therapeutin führt mit dem Kind spezielle, rhytmische Bewegungen durch, dazu werden im gleichen Takt Reime, bei größeren Kindern „Zungenbrecher“ laut gesprochen.